Die Übersicht der Primatenordnung

Die Primaten werden auch als Herrentiere bezeichnet und in zwei große Untergruppen eingeteilt – Die Halbaffen und Affen.

In der Entwicklung der Affen stehen die Halbaffen ganz unten. Die größte Familie bilden die Lemuren – Sie sind überwiegend auf Madagaskar beheimatet. Die Loris, Pottos und Bushbabies zählen zu den nachtaktiven Affen und verfügen über ein äußerst gutes Gehör. Aufgrund ihrer besonders großen Augen haben sie auch ein sehr gut ausgeprägtes Sehvermögen.

Unter den Affen gibt es ebenso zwei große Gruppe – Die Neuweltaffen und Altweltaffen.

Die Neuweltaffen leben überwiegend in Mittel- und Südamerika. Ihre Nasenlöcher sind besonders auffällig, denn sie liegen nicht nur weit auseinander, sondern auch seitlich geöffnet. Die Neuweltaffen kann man in zwei unterschiedliche Familien einteilen. Zum einen gibt es die Familie der Krallenaffen auch Krallenäffchen oder Tamarine genannt und zum anderen die Familie der Kapuzinerartigen Affen.

Die Altweltaffen stammen aus Afrika und Asien. Im Vergleich zu den Neuweltaffen verfügen die Altweltaffen über recht eng nebeneinander liegende Nasenlöcher. Diese öffnen sich nach unten. Auch die Altweltaffen können in zwei Gruppen unterteilt werden. Hier spricht man zum einen von den Meerkatzen und zum anderen von den Menschenaffen. Die sogenannten Meerkatzen erkennt man in erster Linie an den Schwielen am Hinterteil. Zu den ebenerwähnten Menschenaffen zählen die Gibbons und die großen Menschenaffen.